Kirchenaustritt

notausgang


Viele Menschen sind ohne ihr Zutun in eine Religionsgemeinschaft hineingetauft worden, sind ihr heute aber entfremdet und nehmen am kirchlichen Leben nicht teil. Dennoch bleiben sie häufig Mitglied in dem Glauben, ihre Kirchensteuer werde zu einem bedeutenden Teil für soziale Zwecke verwendet. Dies ist ein Irrtum.

Die Kosten von kirchlichen Schulen, Kindergärten, Krankenhäusern, Altenheimen etc. werden weitgehend aus öffentlichen Steuermitteln finanziert oder von Elternbeiträgen, Krankenkassen etc. gedeckt. Nur ein kleiner Teil der Kirchensteuereinnahmen wird für öffentliche soziale Zwecke verwendet.

Man kann also erheblich mehr Gutes tun, wenn man aus der Kirche austritt und einen Teil des gesparten Geldes für einen gemeinnützigen Zweck seiner Wahl spendet als wenn man in der Kirche verbleibt.

Der Austritt erfolgt durch Erklärung beim Amtsgericht des ersten Wohnsitzes hat (Gebühr: € 30,-) oder durch Beglaubigung bei einer Notarin/einem Notar (zusätzliche Kosten). Von dort wird die Erklärung an das zuständige Amtsgericht weitergeleitet. Die Austrittserklärung kann nur höchstpersönlich abgegeben werden (Bevollmächtigung ist nicht zulässig).

Zum Austritt muss ein gültiger Personalausweis (oder Reisepass und Meldebescheinigung) mitgebracht werden. Es werden gefragt nach Familien- und Vorname, Tag und Ort der Geburt, Adresse, Familienstand sowie Bezeichnung der Kirche aus der ausgetreten wird.

Grundlegende Infos
für Kurzentschlossene
Info zum Ablauf

 

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