Umwandlung von Bekenntnisgrundschulen


Rund ein Drittel aller Grundschulen in NRW sind sog. Bekenntnis-Grundschulen: 100% staatlich bezahlt, haben dennoch christliche Interesse Vorrang. So wurde kürzlich wieder ein Fall öffentlich, bei dem die Taufe über die Aufnahme an öffentlichen Bekenntnisgrundschulen als Kriterium herangezogen wurde. Die Kinder von Atheisten, Heiden und Moslems müssen dann leer ausgehen. Genau genommen müssen sie dann weiter gehen, bis sie eine andere Grundschule finden …

Ein Oberverwaltungsgericht hatte Ende März entschieden, dass Kinder katholischer Eltern vorrangig an katholischen Schulen aufgenommen werden müssen. Durch die Entscheidung des Gerichts ist das Prinzip „Kurze Wege für kurze Beine“ erheblich geschwächt worden.

Eine gleichnamige Initiative wendet sich mit Briefen an die Bildungsministerin und alle Landtagsfraktionen und verlangt, dass Kinder auch in NRW unabhängig von ihrem Bekenntnis einen kurzen Weg zu ihrer Grundschule haben und gemeinsam lernen können.

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