Abrüsten statt Aufrüsten


Abrüsten statt Aufrüsten! Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!

Veranstaltung zum Antikriegstag am So., 1. September 2019, Beginn: 19 Uhr in der „City-Kirche“ Elberfeld, Kirchplatz

Der Eintritt ist frei – hier mehr Info

Grußwort: Andreas Mucke Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal, Einleitung: Guido Grüning Vorsitzender des DGB-Stadtverbandes Wuppertal „Die Arbeiterbewegung und der Kampf für Frieden und Abrüstung heute“

Lieder und Texte gegen Krieg, Rassismus und Rechtsentwicklung von Kai Degenhardt, politischer Liedermacher


Historisches und Aktuelles zum 1. September

Seit Beginn der 1950iger Jahre wird der 1. September unter den Bezeichnungen „Tag des Friedens“, „Weltfriedenstag“ oder „Antikriegstag“ begangen. Es wird damit an den Beginn des Zweiten Weltkriegs erinnert, der am 1. September 1939 mit dem Überfall der deutschen faschistischen Wehr-macht auf Polen seinen Anfang nahm, und es wird an diesem Tag zu Aktionen für den Weltfrieden aufgerufen.

Die bundesdeutsche Initiative für diesen Gedenktag ging vom DGB aus, der erstmals am 1. September 1957 unter dem Motto „Nie wieder Krieg“ zu Aktionen aufrief. Auf dem Bundeskongress des DGB 1966 wurde ein An-trag angenommen „…alles Erdenkliche zu unternehmen, damit des 1. September in würdiger Form als eines Tages des Bekenntnisses für den Frieden und gegen den Krieg gedacht wird.“

Papst Franziskus rief 2015 vor 65 000 Menschen aus: „Es ist heute eine Art dritter Weltkrieg, der stückweise geführt wird. Und im Bereich der globalen Kommunikation nimmt man ein Klima des Krieges wahr.“ Er geißelte bei einigen „Mächtigen“ die Doppelmoral: „Wer vom Frieden spricht und den Krieg mit dem Verkauf von Waffen und der Entsendung von Soldaten in viele Länder der Erde begünstigt, ist ein Heuchler!“

Dazu passt, dass in diesen Tagen die „Verteidigungs“minister der NATO weitere drastische Erhöhungen der Ausgaben fürs Militär beschlossen haben. Dazu passt, dass die Militärs in Spanien, Frankreich und der Bundes-Republik Deutschland enthusiastisch den Abschluss eines Vertrages zur Entwicklung und zum Bau einer neuen Generation des „Euro-Fighters“ begrüßten. Die Kosten werden mit über 100 Milliarden Euro beziffert. Dazu passt, dass entgegen allen Beteuerungen die Rüstungsexporte weiter steigen.


Die Veranstaltung wird unterstützt von Arbeit & Leben – DGB/VHS Berg Mark, attac Gruppe Wuppertal, VVN-BdA Wupper-tal, Armin T. Wegner-Gesellschaft, Marx-Engels-Stiftung, SDAJ, Solid-Jugend, SDS-Studentenverband, Juso Wuppertal, Humanistischer Verband Wuppertal/Bergisch Land, Freidenker Wuppertal e.V., AStA der BUW, Naturfreunde Wuppertal

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